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Freie Erörterung des Zitates: Argumente und Ideen
Status: (Frage) beantwortet Status 
Datum: 00:34 So 02.03.2008
Autor: Lifro89

Aufgabe
„Vergessen ist Gefahr und Gnade zugleich.“ Theodor Heuss (1884- 1963)

(1. Bundespräsident der BRD, FDP, Journalist, …)


                                                           … macht für Nietzsche das
Vergessenkönnen zum Ausweis von Kraft und Gesundheit. Den ausgeprägten historischen Geist seiner Zeit dagegen deutet er als Verfallserscheinung und Krankheit. Das Nicht- Vergessen- Können sei eine Verdauungsstörung, sagt Nietzsche; wer darunter leide, werde nie mit etwas fertig.

<< Es ist also möglich, fast ohne Erinnerung zu leben, ja glücklich zu leben, wie das Thier zeigt: es ist aber ganz und gar unmöglich, ohne Vergessen überhaupt zu leben. >>


Wie tief das Denken über Verdrängen und Vergessen in moralischen Dimensionen verwurzelt ist, zeigen die politischen Auseinandersetzungen um die Verarbeitung von historischer Schuld. Vor dem Tribunal der Geschichte wird verhandelt, was erinnert werden muß, und was- sozusagen im Gegenzug- vergessen werden darf.


Aufgabe 1: Erörtern Sie das Zitat!

Guten Abend!

Ich brauche eure Hilfe zu diesem Zitat mit dem Zusatzmaterial.
Das Zusatzmaterial lenkt das ganze meiner Meinung nach in die Richtung der NS-Zeit. Welches ja auch wahrscheinlich das Rahmentehma des Abiturs in Thüringen beinhaltet.
Das ganze ist eine Freie Erörtung und ich bin auf der Suche nach Hilfe um geeignete Ansatzpunkte und Pro bzw Contraargumente zu finden.
Eventuell Informationen von Theodor Heuss einbauen, sowie vom Philosophen Nietzsche.

Vielen Dank
Lifro

PS:
Ich habe diese Frage auch in folgenden Foren auf anderen Internetseiten gestellt:
[http://www.schoolwork.de/forum/thema_13507.html#50234]

        
Bezug
Freie Erörterung des Zitates: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 00:39 So 02.03.2008
Autor: Lifro89

Hier mein persönlicher Ansatz.

-NS-Zeit kann nicht vergessen werde,darf auch nicht
-WELT muss erinnern um Wiederholungen zu vermeiden
-ABER Erinnerung in D. oft zu ühbertrieben, zu Aufgespielt und nicht nötig
-genau müssen andere Länder Verzeihen / Nicht Vergessen und nicht unsere Generation die Schuld zu schieben

> Ich bin doch genauso entsetzt und traurig darüber

-Gnade besteht bei den Betroffen, Schreckliches vergessen etc
-Gefahr des Vergessen der Zeit und der riesen Fehler

sorry, bin zu Müde um noch mehr aufzuschreiben. Morgen gehts weiter , Danke :)

Bezug
        
Bezug
Freie Erörterung des Zitates: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 13:55 Mo 03.03.2008
Autor: Josef

Hallo Lifro,

> „Vergessen ist Gefahr und Gnade zugleich.“ Theodor Heuss
> (1884- 1963)
>  
> (1. Bundespräsident der BRD, FDP, Journalist, …)


Innenpolitisch bemühte sich Heuss um einen Ausgleich zwischen den Parteien; er betonte immer wieder mit Nachdruck die Verantwortung der Deutschen für den Nationalsozialismus, aber auch die positiven geistigen und politischen Traditionen aus der Zeit vor dem Dritten Reich. Außenpolitisch trug er entscheidend dazu bei, dass Deutschland international wieder Anerkennung und Vertrauen gewann.

Der Begriff " Vergangenheitsbewältigung" entstand. Wohl von H.Heimpel geprägt, fand der Begriff im Laufe der 1950er-Jahre bei anderen Historikern, besonders aber durch Bundespräsident T.Heuss, breite Aufmerksamkeit. Seine Unschärfe ermöglichte es allerdings, das Verhältnis zum Nationalsozialismus nicht nur unter den verschiedensten Zielsetzungen und Perspektiven zu bestimmen, sondern diesen Bezug gänzlich zu verwischen, indem die "Last der Vergangenheit" nicht als Belastung der Opfer, sondern als eine Bedrückung gesehen werden konnte, deren sich Täter (und Mitläufer) in Form einer "Bewältigung" des Vergangenen zu entledigen hatten.


>  

> Aufgabe 1: Erörtern Sie das Zitat!

>
> Ich brauche eure Hilfe zu diesem Zitat mit dem
> Zusatzmaterial.
> Das Zusatzmaterial lenkt das ganze meiner Meinung nach in
> die Richtung der NS-Zeit.

[ok]





Viele Grüße
Josef

Bezug
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